Ziele

Haßlocher Turm-Initiative

Ziele

Die Haßlocher Turm-Initiative hatte sich drei Ziele vorgenommen:

  1. Die überfällige Außenrenovierung des Turms mit Hilfe von Spenden und mit Hilfe des Baulastträgers, der Gemeinde Haßloch. Sie ist schon 2009 abgeschlossen worden. Beide "Seiten" haben je 30.000 Euro dafür aufgebracht.
  2. Der Turm soll innen so hergerichtet werden, dass er ohne Sicherheitsrisiko bestiegen werden kann. Dieses Ziel ist inzwischen - mit wesentlich geringeren Mitteln - fast abgeschlossen worden. Über die Kosten berichten wir demnächst an dieser Stelle.
  3. Das Erdgeschoss, das zugleich das älteste Stück Architektur des Dorfes darstellt (gotischer Chorraum der früheren Ulrichskapelle aus dem 14. Jahrhundert), soll - soweit wie möglich - in seinen ursprünglichen Zustand gebracht werden.

 

Hintergrund

Der Turm, der im Zentrum des Dorfes (seit wenigen Jahrzehnten, als ein neues Rathaus gebaut worden ist, "am Rathausplatz") steht, prägt das Ortsbild: Die Uhr ist Eigentum der politischen Gemeinde, die seit einem Vertrag von 1904 neben Rechten auch die Pflicht zur Unterhaltung des Turmes übernommen hat. Der Turm ist erst im Jahre 1700 auf den Chor der Ulrichskapelle aufgesetzt worden, die 100 Jahre zuvor zu einer Kirche erweitert worden war.

Deshalb war er von Anfang an nur über eine Außentreppe erreichbar, die ins erste Obergeschoss führte und lediglich für die Benutzung durch Glockenfachleute und Uhrmacher gedacht war. Auch nach Anbau einer Wendeltreppe änderte sich daran nicht grundsätzlich etwas. So wurden nun zum ersten Mal eine ausreichende Beleuchtung und zusätzliche Handläufe angebracht sowie Böden und Treppen ausgebessert und Luken mit Fenstern verschlossen, so dass das Besteigen des Turms jetzt den Sicherheitsvorschriften entspricht.

Der "dritte Schritt" ist schon angefangen worden: Am 20. Januar 2016 waren die Restauratorin (für die Wandmalereien) und der Bauforscher da (für die Archtitektur, vor allem die Tieferlegung des unpassend hochliegenden Fußbodens). Nun erwarten wir ihre Gutachten, um anschließend für konktrete Einzelschritte die erforderlichen Mittel einzuwerben. Am Ende ist ein Stück wiedergewonnene Identität des kurpfälzisch-leiningischen Ortes zu erwarten.

 

 

Diese Homepage ist online seit Mai 2008.

Stand: 27.05.2018